Naturheilkunde & Energiemedizin
Unser Verdauungstrakt ist absolut zentral für unsere Gesundheit und äusserst komplex, da jedes einzelne Organ für sich sehr wichtig ist und es trotzdem ein grosses Organsystem ist.
Nicht umsonst spricht man im Ayurveda vom Agni – dem für Verdauungsfeuer.
Laut Ayurveda ist der Sitz von Agni im Bereich zwischen Zunge und Dickdarm. Es ist das Prinzip der vollständigen Verdauung und Verstoffwechselung, das mit Agni beschrieben wird. Je schwächer das Agni ist, um so kraftloser und kränker fühlen wir uns. Ein starkes Agni dagegen schenkt uns Energie, Tatkraft und Lebensfreude.
Seine Aufgabe ist es, Nahrung aus der Speiseröhre aufzunehmen, sie zu durchmischen und zu zersetzen. Im größten Teil des Magens, dem Magenkörper, wird die Nahrung zerkleinert, mit saurem Magensaft und Enzymen vermischt und vorverdaut. Den vorverdauten Nahrungsbrei gibt er dann in kleinen Portionen an den Zwölffingerdarm weiter.
Der Magen ist ein zentrales Organ, welches durch den Vagusnerv auf Stress reagiert.
Der Vagusnerv leitet Informationen vom Gehirn in den Magen-Darm-Trakt und auch wieder zurück.
Der Magen wird dadurch zu einem „Sammelgefäss“ für Druck und Spannung → je nach Schwachstellen im Körper kann sich dieser Druck auf andere Organsysteme übertragen
Verdauungstrakt → Reizdarmsyndrom
Muskeln → erhöhter Tonus im Körper, z.B. Verspannungen
daher ist es sehr wichtig, wenn man auf Stress reagiert, ein Ausgleich zu finden, diesen wieder abzubauen.
Wenn man diesbezüglich unsicher ist, kann man sich folgende Fragen stellen
Setze ich mich selber unter Druck?
Werde ich unter Druck gesetzt?
entscheidet, was in den Körper rein kommt und was ausgeschieden wird.
Die Darmschleimhaut stellt eine Barriere zwischen dem Darminhalt und dem Blutkreislauf dar. Man sagt daher auch Darmbarriere dazu. Wenn die Barriere intakt ist, lässt die Darmschleimhaut lediglich Wasser und die benötigten Nährstoffe in den Blutkreislauf passieren.
Bei einem „löchrigen Darm“ aber, weist die Darmschleimhaut plötzlich Lücken auf, so dass jetzt auch Stoffe in den Blutkreislauf gelangen können, die dort auf keinen Fall hingehören und normalerweise mit dem Stuhl ausgeschieden werden sollten.
Dabei handelt es sich um Giftstoffe, Pilze, Pilztoxine und unvollständig verdaute Partikel. Treffen diese Substanzen nun im Blut ein, klingeln sämtliche Alarmglocken des Immunsystems.
Um die Eindringlinge zu vernichten, kommt es zu Immunreaktionen. Entzündungsstoffe werden ausgeschüttet und gleichzeitig bildet der Organismus Antikörper gegen die Fremdstoffe. Das ist sehr häufig der Beginn unterschiedlicher Allergien.
Da die Struktur der Fremdstoffe in manchen Fällen auch körpereigenem Gewebe ähnelt, kann es von seiten des Immunsystems nun zu Verwechslungen kommen. Es greift eigene Zellen an – im Glauben, es handle sich um einen der Eindringlinge. Die Autoimmunerkrankung ist da (z.B. Heuschnupfen).
Das Leaky Gut Syndrom beschreibt eine geschädigte (undichte) Darmschleimhaut und gilt als gravierende Mitursache für zahlreiche chronische Krankheiten.
Die Symptome eines Leaky Gut Syndroms können sehr vielfältig und diffus sein, wie z. B.
Unser Darm ist die Heimat einer riesigen Anzahl von Mikroorganismen, darunter viele nützliche Bakterien. Das spezifische Muster dieser Bakterien – auch „mikrobieller Fingerabdruck“ genannt – ist bei jedem Menschen einzigartig.
Diese Darmbakterien übernehmen wichtige Aufgaben: Sie fördern nicht nur eine gesunde Verdauung, sondern stärken auch die Darmbarriere, unterstützen das Immunsystem.
In unserem Darm siedeln sich nicht nur „gute“ Darmbakterien, sondern auch „schlechte“ Keime an.
Gute Bakterienarten sind z.B. Laktobazillen, Bifidobakterien, Akkermansia muciniphila, Bacteroidetes
Belastende Bakterienarten sind z.B. Clostridioides difficile, Escherichia coli, Salmonellen, Shigellen oder Cholerabakterien
Wie halten „gute“ Bakterien die „schlechten“ in Schach?
Der Darm ist wie ein großes Ökosystem: Die guten Bakterien sorgen im Idealfall dafür, dass die schlechten nicht die Oberhand gewinnen. Sie machen dies auf drei Arten:
Platz beanspruchen: Gute Bakterien besiedeln die Darmschleimhaut und lassen wenig Raum für schlechte Keime.
Schutzstoffe produzieren: Stoffe wie Milchsäure oder kurzkettige Fettsäuren hemmen das Wachstum von Krankheitserregern.
Immunsystem stärken: Sie trainieren Abwehrzellen darauf, gefährliche Keime schnell zu erkennen und zu bekämpfen.
Stress, ungesunde Ernährung oder Medikamente wie Antibiotika können ein Ungleichgewicht im Darm, eine sogenannte Dysbiose, auslösen. In diesem Fall sind die guten Bakterien dezimiert und die unerwünschten Keime haben die Möglichkeit, sich auszubreiten. Dies kann zu verschiedenen Beschwerden wie Verdauungsproblemen (Blähungen, Durchfall oder Verstopfung), oder einem geschwächten Immunsystem führen.
Histamin kommt in vielen Lebensmitteln und im menschlichen Organismus vor. Im Körper aktiviert es als Gewebshormon (Botenstoff) zum Beispiel die Verdauung, senkt den Blutdruck und ist an der Immunabwehr beteiligt: Als Botenstoff bei Entzündungsreaktionen lässt es unter anderem Gewebe anschwellen. Eine Unverträglichkeit gegenüber Histaminen (Histaminintoleranz, HIT) wird oft als Allergie angesehen, doch tatsächlich handelt es sich um eine Stoffwechselstörung.
Man stösst auf unterschiedliche Auffassungen darüber, wie die Histamin-Intoleranz definiert werden soll:
HIT im engsten Sinne wird definiert als eine erworbene oder angeborene Aktivitätsminderung des Enzyms Diaminoxidase (DAO), was einen verlangsamten Abbau von Histamin und anderen biogenen Aminen zur Folge hat. Die Diaminoxidase (DAO) ist dasjenige Histamin abbauende Enzym, welches vorwiegend in der Darmschleimhaut, aber auch in den meisten anderen Organen und Geweben gebildet wird. Deshalb liegt die Vermutung auf der Hand, dass es eine wichtige Rolle beim Abbau von Histamin aus der Nahrung und von der Darmflora spielt. Bei zu wenig DAO-Aktivität toleriert der Körper die histaminhaltigen Lebensmittel nicht mehr. Vor allem die enterale (=den Darm betreffende) Histaminose könnte folglich überwiegend durch eine verminderte Abbaukapazität der DAO verursacht sein.
Etwas weiter gefasst kann HIT eine Störung an irgendeiner Stelle der verschiedenen enzymatischen Abbauwege von Histamin und anderen biogenen Aminen sein (Enzymopathie, Enzymmangel, Enzymdefekt). Es wird empfohlen, nur nachweislich enzymatisch bedingte Histaminabbaustörungen als Histamin-Intoleranz zu bezeichnen (in Anlehnung an die Laktose- und Fruktose-Intoleranz, welche ebenfalls durch Enzymmangel bzw. mangelnde Enzymaktivität bedingt sind). Bei allen anderen "Histaminproblemen" oder bei unbekannter Ursache solle man hingegen besser den Begriff Histamin-Unverträglichkeit verwenden.
Als HIT im weitesten Sinne kann jegliches zu einem erhöhten Histaminspiegel oder einer verstärkten Histaminwirkung führende Ungleichgewicht im Histaminstoffwechsel verstanden werden. Sowohl eine erhöhte Zufuhr (Nahrung, Darmflora, Freisetzung von körpereigenem Histamin), eine erhöhte Freisetzung von körpereigenem Histamin, eine Verminderung der Abbaugeschwindigkeit (Enzymhemmung, Enzymdefekt, Enzymmangel) oder auch eine Veränderung der Histaminrezeptordichte oder der Rezeptorempfindlichkeit können Ursachen einer histaminvermittelten Symptomatik sein.
Unter einer Atopie versteht man eine genetisch determinierte Bereitschaft auf aerogenen, gastrointestinalen oder kutanen Kontakt mit natürlichen oder künstlichen Umweltstoffen mit gesteigerter IgE-Bildung zu reagieren, also mit einer allergischen bzw. immunologischen Reaktion.
Der atopische Formenkreis beschreibt die Erkrankungen Neurodermitis , allergisches Asthma sowie spezifische Allergien (z.B. Heuschnupfen, allergische Rhinokonjunktivitis, Urticaria).
Aus meiner Beobachtung und Erfahrung nenne ich diese Krankheitsbilder vereinfacht gesagt, "Histamin-Symptombilder" - da bei diesen Krankheitsbilder immer der Histaminstoffwechsel blockiert ist.
In meiner Praxisarbeit konnte ich beobachten, dass bei ALLEN eine ungeheilte Trauer / Kummer
vorhanden war. Ich würde soweit gehen zu behaupten, dass ein blockiertes Histamin der Körperausdruck von Kummer / Trauer ist.
Nahrungsmittelintoleranzen treten auf Grund angeborener oder erworbener Enzymmängel, beziehungsweise -defekte auf. Die Folgen sind häufig unterschiedlichste Verdauungsstörungen, wobei die Nahrung nicht mehr oder nur unzureichend in ihre aufnehmbare Bestandteile aufgespalten werden kann.
Jegliche Art von Druck - innerer und äusserer Druck
gesunde Abgrenzung, sich sicher und geborgen fühlen (emotional genährt)
jegliche Form von Leistungsmuster, Perfektionismus --> meist in Kombination mit dem Magen
wenig Selbstwert, Unsicherheit
Mittels der Regulationsdiagnostik ist es möglich, eine gute Übersicht über ihren Darm zu erhalten