Naturheilkundliche Hormonberatung

Im Verlauf unseres Lebens kommen wir immer wieder in Phasen, wo unser Hormonsystem stärker als sonst beansprucht wird.

 

Wir kommen in den Kindergarten/in die Schule und unser Gehirn wird gefordert. Der Hirnstoffwechsel (Hormonsystem des Gehirns) wird gefordert und ist mitentscheidend, ob wir erfolgreich lernen und uns fokussieren können.

 

Später kommen wir in die Pubertät und Geschlechtsreife. Junge Frauen haben ihre erste Menstruation, die Geschlechtsorgane entwicklen sich.

 

Wir werden Teil der Arbeitswelt, eventuell haben wir viel Stress und eine ungeeignete Work-Life Balance und unsere Nebenniere leidet, wir haben eine Erschöpfung bis zum Burnout.

 

Vielleicht ist auch der Wunsch nach Kindern gross und wir widmen uns der Familienplanung. Dies kann vor allem bei Zyklusproblemen zu einer Herausforderung werden.

 

Später kommen die Wechseljahre bis zur Menopause. Schon recht früh, ab dem 35.-45. Lebensjahr, nehmen die körpereigenen Hormone ab. Sie sind aber sehr wichtig für die Stressresistenz, die Schlafqualität Energie, Körpergewicht und psychisches Wohlbefinden.

 

 

Als Naturheilpraktikerin arbeite ich vorwiegend mit natürlichen Impulsen, um das hormonelle Ungleichgewicht wieder in Ordnung zu bringen.

 

Phytotherapie

 

Auch pflanzliche Wirkstoffe, so genannte Phytohormone wie Yams-Wurzel, Mönchspfeffer, Soja, Traubensilberkerze, Rotklee und andere sind sehr gute Hilfsmittel bei der Behandlung von Zyklus- und klimakterischen Beschwerden. Hierbei muss jedoch klar unterschieden werden, dass es sich nicht um körpereigene Hormone, sondern um hormonähnliche Wirkstoffe handelt.

 

Viele Pflanzen können jedoch für eine Hormontherapie genutzt werden.So besetzen Sie einen Teil der Hormonrezeptoren der Zellen im Körper, an denen normalerweise Östrogen beziehungsweise Progesteron andockt. So erhält die Hypophyse die Meldung, dass der Hormonspiegel im Lot ist. Durch diese sinnvolle „Falschmeldung“ an die Hirnanhangdrüse, die eine zentrale Rolle bei der Regulation des Hormonsystems hat, erfolgt ein Ausbalancieren.

 

Pflanzen sind oft ein natürlicher Ausgangsstoff für die Herstellung von bioidentischen bzw. körpereigenen Hormonen. Dieser Weg erfolgt aber immer im Labor.

 

 

 

Orthomolekulare Medizin (Mikronährstoffe)

 

Mikronährstoffe sind an der Bildung von Hormonen beteiligt und wirken regulierend. So unterstützt Vitamin B6 die Regulierung der Hormontätigkeit, Zink den Testosteronstoffwechsel und Chrom die Erhaltung des normalen Blutzuckerspiegels. Vitamin B5 ist an der Herstellung und am Stoffwechsel von Vitamin D und einigen Neurotransmittern sowie von Steroidhormonen wie beispielsweise Cortisol, beteiligt. Diese Hormongruppe wirkt unter anderem im Fett-, Zucker- und Eiweißstoffwechsel, beim Wasserhaushalt, beim Immunsystem, als Sexualhormone (Östrogen, Testosteron) oder beim Knochenstoffwechsel mit.

Auch die Schilddrüse ist auf Mikronährstoffe angewiesen: Bekannteste Vertreter sind die Spurenelemente Jod und Selen. Während Jod an der Produktion von Schilddrüsenhormonen und an einer normalen Schilddrüsenfunktion beteiligt ist, trägt Selen zu einer normalen Schilddrüsenfunktion bei.

 

 

Ernährung

 

Die Ernährung hat einen grossen Einfluss auf unser Hormonsystem. Sie beeinflusst die Produktion, Freisetzung und Regulation von Hormonen.

 

Blutzucker und Insulin werden vor allem durch Zucker und Kohlenhydrate gesteuert. Häufige Blutzuckerspitzen können längerfristig zu einer Insulinresistenz und Typ 2 Diabetes führen.

 

Bei einer Nebennierenbelastung können wir durch eine ausgewogene Ernährung das Cortisol positiv beeinflussen.

 

Die Schilddrüse benötigt Jod, Selen und Zink, welche vor allem durch Meeresalgen, Fisch und Milchprodukte gebildet werden.

 

Gesunde Fette (Omega3-Fettsäuren, einfache ungesättigte Fettsäuren) sind wichtig für die Produktion von Sexualhormonen.

 

Serotonin und Melatonin (Neurotransmitter) brauchen zur Bildung Aminosäuren, welche in unterschiedlichen Nahrungsmitttel vorkommen.

 

 

Gesunder Lebensstil, Entspannung

 

genügend Schlaf, ausreichend Bewegung, Hormon-Yoga, Meditation, Entspannungsübungen

 

 

zirkadiane Rhythmus

 

Der zirkadiane Rhythmus ist ein natürlicher, innerer Prozess, der sich wiederholt und an den 24-Stunden-Tag angepasst ist. Der zirkadiane Rhythmus steuert den Schlaf-Wach-Zyklus und beeinflusst unter anderem die Körpertemperatur, den Blutdruck, die Hormonsekretion und die Funktion des Immunsystems.

 

 

Seed cycling

 

Beim so genannten Seed cycling werden Samen in verschiedenen Phasen des Zyklus zu sich genommen, um die entsprechenden Hormone natürlich zu regulieren. Hier gilt wieder das selbe Prinzip der Regulation durch natürliche Phytohormone und wertvolle Fettsäuren. So werden in der ersten Zyklus Hälfte (erster Tag der Blutung bis zum Eisprung) für 14 Tage je ein Teelöffel Hanf beziehungsweise Lein-Samen und ein Teelöffel Kürbiskerne grob zerkleinert im Smoothie, als Topping oder pur zu sich genommen. Für die zweite Zyklus Hälfte (14.Tag bis zur Menstruation, idealerweise 14Tage) gilt das selbe mit je einem Teelöffel Sonnenblumen- und Sesamkernen.

 

Natürliche Samen enthalten wichtige Pflanzenöle

Wenn Sie zur Zeit keinen regelmäßigen Zyklus haben sollten, kann man auch die entsprechenden Mondphasen nutzen. Der zunehmende Mond entspricht dann zum Beispiel der ersten Zyklus-Hälfte, der abnehmende Mond der zweiten. Es werden aber circa 3-6 Monate benötigt, um stärkere Veränderungen zu beobachten.

 

 

Krankheitsbilder bei einem hormonellen Ungleichgewicht

 

Seelische Gesundheit

Angst, Depression, Belastungsfähigkeit, Erschöpfung & Burnout

 

Kinder

ADHS, ADS, Lernschwierigkeiten

 

Jugendliche

Gesunde Haut, problemfreie Regel, Leistungsfähigkeit in Schule/Ausbildung

 

Frauenbeschwerden

Zyklusbeschwerden, PMS

 

Kinderwunsch und Schwangerschaft

Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillphase

 

Körperliche Gesundheit

Energiemangel, Schlafbeschwerden, Migräne und Kopfschmerzen, Immunsystem, Immunschwäche, Long Covid

 

Lebensmitte und Alter

Leistungsfähigkeit, Konzentration, Wechseljahre, Prämenopause

 

 

Ich habe meine Weiterbildung in der Hormonberatung bei der Hormonselbsthilfe Deutschland gemacht. Sie finden mich dort als Fachkraft Hormonberatung